Leben

  • Im Regenwald

    Im Regenwald

    Ein Spaziergang im Regen – mitten im Niendorfer Gehege in Hamburg, wo die Bäume trinken, atmen und erzählen. Zwischen Pfützen und Tropfen zeigt sich, wie Stadt und Wald miteinander verbunden sind. Eine Einladung, sich über Regen zu freuen.

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    Bei Sonnenschein kann’s jeder. Wenn die Pfade trocken sind, die Eichhörnchen herumflitzen und das Licht golden durch die Blätter leuchtet, dann zieht es halb Hamburg in einen der vielen Wälder der Hansestadt.

    Heute hat der Himmel beschlossen, ernst zu machen. Regen, stetig, schnörkellos, begleitet von einem Wind, der nach Norden schmeckt. Ich ziehe die Kapuze fester und trete ein ins Niendorfer Gehege. Man könnte auch sagen, hinein in das, was ich mit gutem Willen „Wetter“ nenne – und was Hydrologen nüchtern als „Niederschlag“ bezeichnen. Der Boden gluckst. Neben mir die Kollau, jener Bach, der das Niendorfer Gehege entwässert. Jeder Schritt klingt wie ein schmatzender Seufzer.

    Tropfendes Tempo

    Der Wald trinkt. Auf den glatten Buchen-rinden läuft das Regenwasser in silbrigen Rinnsalen hinab, sammelt sich in Astgabeln, tropft ab, verteilt sich auf das, was darunter wächst. Ein kompliziertes, aber perfektes System. Die Wissenschaft nennt das Interzeption: Ein Teil des Regens wird in den Baumkronen aufgefangen, verdunstet wieder oder gelangt verzögert auf den Boden. Für mich ist es ein Schauspiel aus Tropfen und Zeit. Wald hat sein eigenes Tempo.

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  • Futter für die Seele

    Futter für die Seele

    Erstens kommt es anders. Und zweitens, als du denkst. Als ich vor zehn Jahren in den Vorbereitungen steckte, zu Fuß von Maribor nach Monaco zu gehen, ahnte ich nicht, dass diese Tour mein Leben so verändern würde. Obwohl ich wusste, dass diese Alpenquerung von Ost nach West ein Herzenswunsch war. 2015 wird aus dem Traum Wirklichkeit.

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  • Warum ? darum…!

    Warum ? darum…!

    Antworten sind kompliziert. Manchmal zumindest. Immer wieder fragen mich Menschen, warum ich eigentlich kaum oder an keinen Wettkämpfen mehr teilnehme? Ich sage mal so: Es war und ist genug. Das war die schnelle Version. Wer möchte, liest weiter und die ausführliche Antwort.

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  • Andy öffnet Sehenden die Augen

    Andy öffnet Sehenden die Augen

    Eines ist der blinde Profibergsteiger Andy Holzer ganz gewiss nicht: Langweilig. Der gebürtige Lienzer steigt auf hohe Berge und lebt ein Leben voller Abenteuer. Den Gipfel des Mount Everest hat er 2017 erfolgreich erreicht. Er klettert steile Wände hinauf, surft, fährt Mountainbike und Ski. Wie macht er das? Was treibt ihn an? Und warum liebt er den Sound von Bigbands? Auf all diese Fragen hat Andy Holzer Antworten. Oft überraschende…

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