Tiere begleiten mich auf Reisen seit vielen Jahren. Mal suche ich sie gezielt, mal tauchen sie völlig unerwartet auf. Einige Begegnungen dauern nur wenige Sekunden, andere bleiben ein Leben lang im Gedächtnis. Warum nur?
Weiterlesen: #1 – Tierische NäheSeit vielen Jahren bin ich unterwegs. Zu Fuß durch die Alpen, auf Inseln im Atlantik oder im Mittelmeer, in den Anden Ecuadors, im indischen Dschungel, der Sahara oder im tiefsten Winter Lapplands.

Oft erinnere ich mich an Landschaften, Gipfel oder besondere Orte. Fast noch häufiger aber bleiben mir Begegnungen mit Tieren im Gedächtnis. Manche habe ich gesucht. Andere fanden mich. Ein Bernhardiner in der Schweiz. Vicuñas im Hochland Ecuadors. Huskies in Nordschweden. Schafe auf Almen. Elefanten in Indien. Und immer wieder Tiere, mit denen ich nie gerechnet hätte. Mit den Jahren ist daraus eine kleine Sammlung von Erinnerungen entstanden. Nicht in einem Notizbuch, sondern in meinem Kopf – und manchmal auch auf einer Speicherkarte.
Neue Reihe
Mit „Tierische Nähe“ erzähle ich über diese Begegnungen. In losen Abständen. Nicht als Tierporträts und nicht als Naturkunde. Sondern als Geschichten über Augenblicke, die geblieben sind. Oft verraten solche Begegnungen nicht nur etwas über Tiere.
Sie erzählen auch etwas über Neugier, Aufmerksamkeit, Geduld, Vertrauen oder Staunen. Kurz: über das Leben. Die erste Geschichte führt allerdings weder in die Berge noch ans andere Ende der Welt. Sie beginnt direkt vor meiner Haustür. An einem Strauch.


