Natur

  • 10 Jahre & weiter geht es

    10 Jahre & weiter geht es

    Wir sind auf der Zielgeraden. Der zehnte Geburtstag ist Geschichte. Nun richte ich wieder den Blick nach vorn. Eventoplena.de ist ein Teenager, läuft stabil und sicher. Mal schauen, wohin das nächste Abenteuer führt. In die Berge, ins Wasser oder in die Welt der Geschichten?

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    Zehn Jahre? Das kann doch nicht sein. Der Gedanke bringt mich zurück ins Jahr 2015. Ich schultere meinen Rucksack und wandere gut 1.400 Kilometer zu Fuß über die Alpen – von Maribor nach Monaco.

    Unterwegs begegnen mir viele Menschen. Sie hören von meiner Tour, fragen nach meinen Erlebnissen und geben mir immer wieder dieselben zwei Ratschläge: „Schreib ein Buch.“ Und: „Starte einen Blog.“

    Das Erlebnisreich

    Es dauert etwas, aber ich höre auf sie. Aus der Wanderung entsteht „Der blaue Tiger – Drei Monate zu Fuß über die Alpen“. 2016 geht eventoplena.de online. Der Name stammt aus dem Esperanto und bedeutet sinngemäß Erlebnisreich. Besser lässt sich der Inhalt kaum beschreiben: Berge, Wasser und Geschichten. Vor allem über Menschen und deren Erleben.

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  • #1 – Tierische Nähe

    #1 – Tierische Nähe

    Tiere begleiten mich auf Reisen seit vielen Jahren. Mal suche ich sie gezielt, mal tauchen sie völlig unerwartet auf. Einige Begegnungen dauern nur wenige Sekunden, andere bleiben ein Leben lang im Gedächtnis. Warum nur?

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    Seit vielen Jahren bin ich unterwegs. Zu Fuß durch die Alpen, auf Inseln im Atlantik oder im Mittelmeer, in den Anden Ecuadors, im indischen Dschungel, der Sahara oder im tiefsten Winter Lapplands.

    Oft erinnere ich mich an Landschaften, Gipfel oder besondere Orte. Fast noch häufiger aber bleiben mir Begegnungen mit Tieren im Gedächtnis. Manche habe ich gesucht. Andere fanden mich. Ein Bernhardiner in der Schweiz. Vicuñas im Hochland Ecuadors. Huskies in Nordschweden. Schafe auf Almen. Elefanten in Indien. Und immer wieder Tiere, mit denen ich nie gerechnet hätte. Mit den Jahren ist daraus eine kleine Sammlung von Erinnerungen entstanden. Nicht in einem Notizbuch, sondern in meinem Kopf – und manchmal auch auf einer Speicherkarte.

    Neue Reihe

    Mit „Tierische Nähe“ erzähle ich über diese Begegnungen. In losen Abständen. Nicht als Tierporträts und nicht als Naturkunde. Sondern als Geschichten über Augenblicke, die geblieben sind. Oft verraten solche Begegnungen nicht nur etwas über Tiere.

    Sie erzählen auch etwas über Neugier, Aufmerksamkeit, Geduld, Vertrauen oder Staunen. Kurz: über das Leben. Die erste Geschichte führt allerdings weder in die Berge noch ans andere Ende der Welt. Sie beginnt direkt vor meiner Haustür. An einem Strauch.

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  • Drei Bilder – eine Geschichte

    Drei Bilder – eine Geschichte

    Kaltes Wasser. Schnee auf den Bergen. Irgendwo zwischen Achensee, Aufbruch und Alpenquerung entstand vor zehn Jahren die Idee für dieses Erlebnisreich. Im Sommer hat eventoplena.de Geburtstag. Der wird gefeiert. Wie, wer, was, wann, wo?

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    Der Fotograf fror mehr als ich. Zumindest behauptet Mario Eder das bis heute. Frühling am Achensee. Das Wasser ist gerade mal fünf Grad warm. Noch liegt Schnee auf den Bergen. Und ich schwimme. Dieses erste Brennen auf der Haut, das mich kurz zweifeln lässt, warum ich so etwas freiwillig mache. Die Bilder entstehen in einer Zeit, in der meine Homepage das Schwimmen längst beherrscht.

    Die eigentliche Idee dazu ist allerdings schon älter. Im Jahr 2015. Irgendwo unterwegs zwischen Maribor und Monaco. Drei Monate zu Fuß über die Alpen. Nicht von Nord nach Süd. Sondern von Ost nach West. Aus dieser Reise entsteht später ein Buch: „Der blaue Tiger“. Und eben diese Seite, die mein Leben doch erheblich verändert hat. Vielleicht mag ich deshalb Geschichten, die Bilder im Kopf erzeugen und Raum für Neues schenken. Gerne auch für Fotografien.

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  • Festtage für den Fischkopf

    Festtage für den Fischkopf

    Zwölf Tage Schottland. Zwölfmal kaltes Wasser. Zwischen Highlands, Lochs und Atlantik wird aus einer Reise schnell ein ziemlich nasses Vergnügen. Oder auch eine Liebeserklärung an den Norden Großbritanniens.

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    Schottland und Wasser. Das gehört zusammen wie Tag und Nacht, Körper und Seele oder Sonnenschein und Niederschlag. Wobei der Regen während dieser Reise überraschend selten vorbeigeschaut hat. Drei, vielleicht vier echte Schauer in knapp zwei Wochen.

    Gute Quote für ein Land, in dem das schlechte Wetter angeblich nicht nur zuhause sein soll, sondern oft entsteht. Auch drei bis fünfmal am Tag. Auf dieser Reise Fehlanzeige. Stattdessen Sonne, Wind und dieses unbeschreibliche Licht. Es lässt die Highlands und Küstenstreifen aussehen, als hätte jemand einen Farbfilter darüber gelegt. Einen Schleier. Je nach Stimmung. Mal kräftiger, mal kontrastärmer, aber immer sehr speziell.

    Nur, wenn ich es beherrsche

    Für Naturfreaks ist diese Mischung aus Bergen, Seen und rauer Küste auf jeden Fall brandgefährlich. Ein Fischkopf wie ich steigt aus dem Zug oder dem Bus, schaut einmal über ein Loch, einen Hang oder irgendeine zerzauste Bucht — und möchte sofort hineinlaufen. Mich hält dann wenig.

    Obwohl: Ich schaue mir die Gewässer vorher genau an. Gibt es Strömungen, Strudel, Felsen oder andere Gefahren? Risiko nur, wenn ich davon überzeugt bin, dass ich es beherrsche.

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