Schwimmen

  • Eisen, Enns & Steyr

    Eisen, Enns & Steyr

    Steyr überrascht. Mit prachtvollen Bürgerhäusern, düsteren Ketzerprozessen, lebendiger Industriegeschichte und einer Schwimmschule aus der Zeit der Arbeiterbewegung. Ein Rundgang zwischen Enns, Steyr und vielen Geschichten.

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    Sechs Grad. Vielleicht sieben. Viel wärmer ist die Steyr an diesem Märzmorgen nicht. Das Wasser drückt gegen den Körper, die Strömung zieht kräftig. Wer hier freiwillig schwimmen geht, sollte wissen, worauf er sich einlässt. Auf den Zusammenfluss zweier Flüsse, die Steyr zu dem gemacht haben, was sie bis heute ist.

    Eine Stadt, in der seit Jahrhunderten vieles zusammenfließt: Wasser und Waffenindustrie. Handel und Handwerk. Kapital und Kultur. Verbunden durch Dutzende Brücken (119).

    Familiäre Wurzeln

    Auf einer der wichtigsten steht Wolfgang Hack. Auf Zwischenbrücken. Eine der vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt, über die Hack gerne und viel erzählt. Ein Mann, dessen Familie seit rund 600 Jahren in Steyr lebt. Unter seinen Vorfahren sind Messerer, die jene Handwerkstradition mitprägen. Hack ist studierter Maschinenbauer, aber auch Buchautor und Fremdenführer. Seit fast 25 Jahren zeigt er Besuchern seine Heimat und andere Regionen. Vor allem aber erzählt er Geschichten.

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  • Baby an Bord

    Baby an Bord

    Im Februar bin ich Opa geworden. Muss ich jetzt mein Abenteurerleben aufgeben? KEINESWEGS, wie ich im Magazin WINGS erkläre.

  • Viel Wetter da draußen

    Viel Wetter da draußen

    Keine Ampeln, viel Wind, 120 Menschen – und erstaunlich viel Zufriedenheit: Auf Colonsay besuche ich Sandy und Lars. Beide haben ihr altes Leben gegen Atlantik, Austern und viel Arbeit eingetauscht. Eine Reise auf die schottische Insel.

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    Als die Fähre in Oban ablegt, verschwindet das Festland langsam in der Ferne. Zweieinhalb Stunden später taucht Colonsay aus dem Atlantik auf. Eine Insel wie ein Versprechen: grün-braune Hügel, schmale Straßen, viel Himmel. Nur etwa 120 Menschen leben hier: Ohne Ampeln, Eile und Lärm. Dafür Wind. Immer Wind. Und noch mehr Wetter. „Manchmal haben wir alle Jahreszeiten mehrmals am Tag“, erzählt Lars Mack. Wegen ihm sind Christine Kutschera und ich gekommen.

    Frostige Freundschaft

    Und, um seine Frau Sandy Abrahams und den kleinen Finn wiederzusehen. Kennengelernt haben wir uns vor einigen Jahren beim Eisschwimmen. Damals irgendwo zwischen kaltem Wasser, Gänsehaut und diesem eigenartigen Glücksgefühl, das nur entsteht, wenn der Körper normalerweise protestieren müsste. Nun also Schottland.

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  • Eine spritzige Lektion

    Eine spritzige Lektion

    Es gibt Situationen, die überraschen mich. Nicht, weil sie kompliziert oder so komplex wären. Sondern gerade weil sie so schlicht daherkommen. Neulich im Schwimmbad… aber der Reihe nach.

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    An jenem Vormittag bin ich zunächst im Fitnessstudio. Ein bisschen Körperpflege betreiben: Spinning, etwas Eisen biegen, schwitzen. Danach – wie so oft – noch ein bisschen Ausschwimmen. Nur ein paar hundert Meter aktiver Erholung. Sie hat sich bewährt. Während ich noch auf dem Rad sitze, denke ich schon ans Wasser.

    Das Außenbecken ist allerdings gut gefüllt. Also weiche ich ausnahms-weise ins Hallenbad aus. Bahn eins ist mit einer Leine abgetrennt. Dort findet ein Aquagymnastik-Kurs statt.

    Das mit dem Denkfehler

    Vier Seniorinnen und Senioren stehen im Wasser, die junge Kursleiterin am Beckenrand. Arme gehen hoch, Wasser schwappt, kleine Fontänen spritzen.

    Das H₂O ist in Bewegung. Die Teilnehmenden wischen sich immer wieder Tropfen aus dem Gesicht – und lachen. Ich ziehe meine Bahnen auf der anderen Seite der Leine. Locker und entspannt. Ein bisschen Kraul, ein bisschen Rücken. Zugegeben auch mit ein paar Spritzern. Aber alles friedlich. Genau so, wie Ausschwimmen sein soll. Doch falsch gedacht.

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