Schwimmen

  • Herzschmerz

    Herzschmerz

    Erst Herzprobleme, dann Untersuchungen, schließlich die Entwarnung: Sport? Ohne Einschränkungen. Eisschwimmen? Auch das. Nur eine Frage bleibt offen: Was hat die Beschwerden ausgelöst? Eine Suche mit Verunsicherung.

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    Vor einigen Wochen. Das Herz schmerzt. Es ist kein Liebeskummer? Oder war es im Grunde doch genau der? Hinter mir liegen jedenfalls anstrengende Wochen. Beruflich. Privat. Viel Arbeit und Stress, wenig Ruhe.

    Dann komme ich von einer Reise aus den Bergen zurück. Spät am Abend. Schon die Bahnfahrt nach Hause ist alles andere als entspannend. Gehört inzwischen wohl dazu. Sage ich mir jedenfalls. Die Nacht ist unruhig.

    Alles gut?

    Am nächsten Morgen wache ich mit einem beklemmenden Gefühl in der Brust auf. Enge. Atmen fällt schwer. Mein Herz zickt. Nicht zum ersten Mal. Schon in den Wochen zuvor hatte ich ähnliche Momente. Ich habe sie abgetan. Wird schon wieder. Diesmal will ich nicht verschieben. Es ist Samstag. Ich rufe den Notarzt. Was folgt, ist das ziemlich umfängliche Programm des deutschen Gesundheitssystems.

    Notfall-EKG, Klinik, Untersuchungen. Kein Herzinfarkt. Immerhin. Danach Hausärztin, Kardiologe, wieder EKG, Ultraschall, CT, schließlich Herzkatheter. Das Ergebnis: nichts.

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  • Wenn das UND fehlt

    Wenn das UND fehlt

    Gut 25 Jahre lang waren Alix von Melle und Luis Stitzinger ein glückliches Paar. Im Mai 2023 stirbt Luis am Kangchendzönga. Für die Höhenbergsteigerin ändert sich das Leben schlagartig. Ein Gespräch über Trauer, Liebe und das Weitermachen.

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    Es ist ein heißer Sommertag in Füssen. Mehr als 30 Grad. Wir suchen den Schatten, gehen vom Lech hinüber zum Mittersee und weiter Richtung Obersee. Eine kleine Runde nur. Für Alix von Melle beinahe Alltag. Die Wege gehören zu ihrer Joggingstrecke.

    Dabei ist Alix eigentlich für ganz andere Dimensionen bekannt. Sieben Achttausender hat die Höhenbergsteigerin bestiegen, ohne künstlichen Sauerstoff.

    Unruhige Nacht

    Gemeinsam mit ihrem Mann Luis Stitzinger war sie an den höchsten Bergen der Welt unterwegs. 25 Jahre lang waren sie ein glückliches Paar. Im Leben und am Berg. Bis zum 25. Mai 2023.

    An diesem Tag erreicht Luis den Gipfel des 8.586 Meter hohen Kangchendzönga in Nepal. Am Abend zuvor hatten die beiden noch Kontakt. Alix drückt ihm alle Daumen und bittet ihn, sich zu melden, wenn er wieder gesund unten ist. „Mache ich. Bussi Lou“, schreibt er zurück. Alix von Melle schläft dennoch schlecht. „Vielleicht hatte ich eine Vorahnung.“

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  • Der Seeversteher

    Der Seeversteher

    Lutz Prauser schwimmt nicht einfach durch Seen. Er möchte sie verstehen. Rund 150 Seen, Weiher und Flüsse hat der 62-jährige Buchautor und Blogger inzwischen besucht und beschwommen. Was einmal mit 25 Seen begann, ist längst Passion…

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    Wir sitzen in Badehose am Hollerner See. Zwei Männer, beide 62 Jahre alt, beide mit einer ausgeprägten Vorliebe für Wasser, das weder Kacheln noch eine schwarze Linie am Grund braucht.

    Für Lutz Prauser ist die Situation trotzdem etwas ungewöhnlich. Ein Interview in Badehose habe er erst einmal gegeben, erzählt er. Bei einem Schwimmwettkampf, vor Jahren, ein Lokalreporter, zwei oder drei Fragen. „Aber so richtig ist es jetzt das Erste. Und wahrscheinlich auch das Letzte.“

    Im Abendlicht

    Es ist später Nachmittag in Eching bei München. Der Hollerner See schimmert türkisfarben, das Wasser hat rund 25 Grad. Der ehemalige Baggersee ist 28 Hektar groß und seit 2020 als Badesee in Betrieb. Heute ist er Naherholungsgebiet mit Wasserwacht und Gastronomie. Ein ziemlich passender Ort für eine Begegnung mit einem Mann, der in Seen nicht einfach nur gerne schwimmt. Lutz Prauser möchte sie verstehen.

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  • 10 Jahre & weiter geht es

    10 Jahre & weiter geht es

    Wir sind auf der Zielgeraden. Der zehnte Geburtstag ist Geschichte. Nun richte ich wieder den Blick nach vorn. Eventoplena.de ist ein Teenager, läuft stabil und sicher. Mal schauen, wohin das nächste Abenteuer führt. In die Berge, ins Wasser oder in die Welt der Geschichten?

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    Zehn Jahre? Das kann doch nicht sein. Der Gedanke bringt mich zurück ins Jahr 2015. Ich schultere meinen Rucksack und wandere gut 1.400 Kilometer zu Fuß über die Alpen – von Maribor nach Monaco.

    Unterwegs begegnen mir viele Menschen. Sie hören von meiner Tour, fragen nach meinen Erlebnissen und geben mir immer wieder dieselben zwei Ratschläge: „Schreib ein Buch.“ Und: „Starte einen Blog.“

    Das Erlebnisreich

    Es dauert etwas, aber ich höre auf sie. Aus der Wanderung entsteht „Der blaue Tiger – Drei Monate zu Fuß über die Alpen“. 2016 geht eventoplena.de online. Der Name stammt aus dem Esperanto und bedeutet sinngemäß Erlebnisreich. Besser lässt sich der Inhalt kaum beschreiben: Berge, Wasser und Geschichten. Vor allem über Menschen und deren Erleben.

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