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  • Eine spritzige Lektion

    Eine spritzige Lektion

    Es gibt Situationen, die überraschen mich. Nicht, weil sie kompliziert oder so komplex wären. Sondern gerade weil sie so schlicht daherkommen. Neulich im Schwimmbad… aber der Reihe nach.

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    An jenem Vormittag bin ich zunächst im Fitnessstudio. Ein bisschen Körperpflege betreiben: Spinning, etwas Eisen biegen, schwitzen. Danach – wie so oft – noch ein bisschen Ausschwimmen. Nur ein paar hundert Meter aktiver Erholung. Sie hat sich bewährt. Während ich noch auf dem Rad sitze, denke ich schon ans Wasser.

    Das Außenbecken ist allerdings gut gefüllt. Also weiche ich ausnahms-weise ins Hallenbad aus. Bahn eins ist mit einer Leine abgetrennt. Dort findet ein Aquagymnastik-Kurs statt.

    Das mit dem Denkfehler

    Vier Seniorinnen und Senioren stehen im Wasser, die junge Kursleiterin am Beckenrand. Arme gehen hoch, Wasser schwappt, kleine Fontänen spritzen.

    Das H₂O ist in Bewegung. Die Teilnehmenden wischen sich immer wieder Tropfen aus dem Gesicht – und lachen. Ich ziehe meine Bahnen auf der anderen Seite der Leine. Locker und entspannt. Ein bisschen Kraul, ein bisschen Rücken. Zugegeben auch mit ein paar Spritzern. Aber alles friedlich. Genau so, wie Ausschwimmen sein soll. Doch falsch gedacht.

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  • Eine Frage des Stils

    Eine Frage des Stils

    Die Schwimmwelt schaut nach Singapur. Dort haben die Weltmeisterschaften begonnen. Gut 2.500 SportlerInnen kämpfen um Medaillen. Auch in den verschiedenen Schwimmarten. Aber wie haben sich diese überhaupt entwickelt und wann?

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    Singapur, 32 Grad, Luftfeuchtigkeit wie im Dampfbad. Im klimatisierten Inneren der World Aquatics Championships Arena knistert die Spannung. Hier wird bis Anfang August geschwommen.

    In die Startblöcke drückt sich auch ein Stück Kulturgeschichte. Genauer gesagt: der schnellste Schwimmstil, den der Mensch je im Wasser entwickelt hat – das Kraulen. Zumindest ist es das nach bisherigem Wissensstand.

    Unklare Anfänge

    Die Anfänge des Schwimmens als Sport sind schwer zu datieren. Der Mensch schwimmt seit Jahrtausenden. Zunächst aus überlebens-wichtiger Notwendigkeit, später aus Neugier.

    Die ältesten bildlichen Zeugnisse stammen witzigerweise aus der Sahara. Also dort, wo Wasser heutzutage Mangelware ist. In der Höhle von Wadi Sura im südwestlichen Ägypten sind auf rund 8.000 Jahre alten Felsmalereien schwimmende Menschen zu erkennen.

    Auch in Homers Odyssee wird geschwommen. Aber als Sport? Das dauert. Der erste Schwimmwettkampf, der schriftlich festgehalten wurde, fand im Jahr 36 v. Chr. in Japan statt. Erst im 19. Jahrhundert, parallel zum Siegeszug der Bäderkultur, beginnen organisierte Wettkämpfe, wie wir sie heute kennen.

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  • Der Schatz vom Silbersee

    Der Schatz vom Silbersee

    Sie schwimmt. Auch im ganz kalten Wasser. Tina Deeken ist erfolgreiche Paraschwimmerin und Triathletin. Schon 14 Goldmedaillen hat sie bei Eisschwimm-Weltmeisterschaften gesammelt. Trotz ihres gelähmten Beines. Noch ist Eis- und Freiwasserschwimmen nicht paralympisch. Darum verfolgt sie die Spiele in Paris am TV-Gerät.

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  • Das Kreuz mit dem Kreuz

    Das Kreuz mit dem Kreuz

    Im Prinzip ist alles ganz simpel. Zwei Balken. Einer horizontal, einer vertikal. Das ist ein Kreuz. Kennt wohl jeder. In diesen Tagen bekommt das Kreuz – zumindest im christlichen Kulturraum – wieder vermehrt Aufmerksamkeit. Als Symbol für das Leiden und Sterben Christi. Auf vielen Bergen vor allem im Alpenraum stehen Gipfelkreuze. Ein Zeichen für die besondere Nähe zum Göttlichen? Die Geschichte des Kreuzes jedenfalls ist eine lange…

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