Wenn Ludwig Lusser in luftiger Höhe auf seiner Bank sitzt, dann schweben zumeist satte Klänge durch die Kathedrale. Der Österreicher ist Organist im Dom zu St. Pölten und ein gefragter Kirchenmusiker. Schon als Kind hat er sich in die Orgel verliebt. Diese Faszination ist bis heute geblieben.
Villgratental
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Im Tal der fleißigen Handwerker
Es gibt Regionen, in die kehren BesucherInnen immer wieder zurück. Weil sie wissen, was sie mögen und schätzen. Das Bergsteigerdorf „Villgratental“ ist so ein Landstrich. Als Gründungsmitglied der Initiative der Bergsteigerdörfer gilt das Villgratental als ein Gebiet, das die Kriterien scheinbar mühelos erfüllt. Doch das trügt: Hinter all der Kulturlandschaft, hinter den Traditionen und Ideen steckt viel Arbeit. Zumeist per Hand und Hirn, wie Extremkletterer Alexander Huber bei seinem Besuch festgestellt hat.
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Die Dörfer im Dorf
Wer in ein Lexikon schaut, bekommt für Almen eine etwas spröde Begriffserklärung. Demnach sind Almen im Sommer genutzte Weiden in den Bergen. Ein Synonym für eine spezielle alpine Landschaftsform. In Innervillgraten in Osttirol gibt es davon einige besonders hübsche und alte. Ober-, Unter-, Alfen- oder Kamelisenalm sind kleine Dörfer im Dorf, nicht zu verwechseln mit Freilichtmuseen, sondern noch immer bewirtschaftete und lebendige Kulturräume.
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„Schlipfkrapfenduo“
Ursprünglich war es wohl ein Arme-Leute-Essen. Schlipfkrapfen. Jene Osttiroler Teig-Spezialität, die nahrhaft und sehr köstlich ist. Und auch für Vegetarier ein Gaumenschschmaus. In Innervillgraten treffen sich regelmäßig zwei ältere Damen, die die Kunst des Schlipfkrapfen Machens nicht nur beherrschen, sondern ein (bisschen) zelebrieren. Seit Jahrzehnten…. ein Genuss, allein schon zuzusehen. Zu Besuch bei Paula und Barbara… zum Gucken, Kneten, Lachen, Lernen… und SCHWELGEN