Villgratental

  • Berge laufen nicht weg

    Berge laufen nicht weg

    Es gibt Berge, die warten geduldig auf Besuch. Die Kreuzspitze im Villgratental war für mich genau so ein Gipfel. Lange bin ich an ihr vorbeigewandert, ehe ich mich doch auf den Weg mache. Nicht alles im Leben muss sofort erledigt werden.

    Weiterlesen: Berge laufen nicht weg

    Keine Ahnung, wie oft ich schon im Villgratental war. Dreißigmal? Fünfunddreißigmal? Viele Berge habe ich in diesem etwas abgelegenen Tal in Osttirol bereits besucht und bestiegen. Das Besondere daran: Keiner der Gipfel überschreitet die so oft zitierte magische Grenze von 3.000 Metern. Kein Makel, eher ein Markenzeichen. Denn lohnenswert ist es allemal, den einen oder anderen Fast-Dreitausender zu erklimmen.

    Ohne Dreitausender

    Die Weißspitze etwa. Mit 2.962 Metern der höchste Berg des Tals. Ein Grenzgipfel, denn das benachbarte Defereggental liegt direkt nebenan. Das gilt auch für die Rote Spitze. Beide habe ich vor einigen Jahren kennengelernt. Ebenso das Rote Kinkele, das Marchkinkele, den Gabesitten, das Degenhorn und die Hochgrabe. Nur einen Berg, sozusagen den Hausberg von Innervillgraten, habe ich bislang ausgelassen: die Kreuzspitze. Warum nur?

    Seiten: 1 2 3 4 5

  • Meister der Improvisation

    Meister der Improvisation

    Wenn Ludwig Lusser in luftiger Höhe auf seiner Bank sitzt, dann schweben zumeist satte Klänge durch die Kathedrale. Der Österreicher ist Organist im Dom zu St. Pölten und ein gefragter Kirchenmusiker. Schon als Kind hat er sich in die Orgel verliebt. Diese Faszination ist bis heute geblieben.  

    Seiten: 1 2 3 4

  • Im Tal der fleißigen Handwerker

    Im Tal der fleißigen Handwerker

    Es gibt Regionen, in die kehren BesucherInnen immer wieder zurück. Weil sie wissen, was sie mögen und schätzen. Das Bergsteigerdorf „Villgratental“ ist so ein Landstrich. Als Gründungsmitglied der Initiative der Bergsteigerdörfer gilt das Villgratental als ein Gebiet, das die Kriterien scheinbar mühelos erfüllt. Doch das trügt: Hinter all der Kulturlandschaft, hinter den Traditionen und Ideen steckt viel Arbeit. Zumeist per Hand und Hirn, wie Extremkletterer Alexander Huber bei seinem Besuch festgestellt hat.

    Seiten: 1 2 3

  • „Schlipfkrapfenduo“

    „Schlipfkrapfenduo“

    Ursprünglich war es wohl ein Arme-Leute-Essen. Schlipfkrapfen. Jene Osttiroler Teig-Spezialität, die nahrhaft und sehr köstlich ist. Und auch für Vegetarier ein Gaumenschschmaus. In Innervillgraten treffen sich regelmäßig zwei ältere Damen, die die Kunst des Schlipfkrapfen Machens nicht nur beherrschen, sondern ein (bisschen) zelebrieren. Seit Jahrzehnten…. ein Genuss, allein schon zuzusehen. Zu Besuch bei Paula und Barbara… zum Gucken, Kneten, Lachen, Lernen… und SCHWELGEN

    Seiten: 1 2 3 4