Viel Wetter da draußen

Andere Arten sind auf der Insel verboten, um Krankheiten fernzuhalten. Auch das gehört zu Colonsay: schützen, was besonders ist. Davon hat die Insel einiges zu bieten.

Etwa die zahlreichen Buchten. Eine wilder und schöner als die andere. Einige sind eher klein und kantig, andere langgestreckt und fast lieblich. Super geeignet „für einen kühlen Dip“, wie Lars Mack einwirft. In diesen Tagen leuchtet der Atlantik tiefblau. Gäbe es einen Preis dafür, wäre der Ozean rund um Colonsay ein heißer Kandidat. Wobei: Bei neun Grad Wassertemperatur von heiß zu sprechen, erscheint doch etwas übertrieben. „Wir queren jetzt einen Kanal“, sagt Lars scherzhaft.

Zehn Meter von Colonsay nach Oronsay. Hin und zurück. Mehr braucht es manchmal nicht, um sich lebendig zu fühlen. Glück kann so einfach sein. „Du musst nur deine Freiheiten entdecken und ausleben“, philosophiert Lars später auf der Bank vor dem Haus.

Wir sitzen in der Wohnküche. Der kleine Finn spielt noch mit den mitgebrachten Matchbox-Autos. Seine Eltern freuen sich über süßen Senf und deutsche Schokolade, die wir im Gepäck hatten. Kleine Dinge aus der alten Welt.

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