
Demnach beginnt der Prozess verstärkt spätestens ab dem 50. Lebensjahr und kann – ohne gezieltes Training – pro Jahrzehnt bis zu acht Prozent der Muskelmasse kosten.
Das erklärt, warum meine ersten Schwimmzüge nach der Pause sich doch eher mühsam anfühlten. Eine Untersuchung skandinavischer Forscher zeigt: Im Alter verringern sich nicht nur die Muskelfasern, sondern auch die Kommunikation zwischen Nerven und Muskel wird langsamer.

Für mich als Schwimmer heißt das: Die Koordination, die früher selbstverständlich war, muss zumindest immer wieder aufgefrischt, im schlimmsten Fall sogar neu trainiert werden. Und dann ist ja noch Covid. Mediziner sind sich einig, dass eine Infektion auch nach mildem Verlauf dazu führen kann, dass Herz und Lunge vorübergehend nicht voll belastbar sind.
Wenn’s zu Herzen geht
Bleiben Kurzatmigkeit oder Brustschmerz dauerhaft (bei mir glücklicherweise nicht), empfehle ich einen Besuch beim Arzt. Erst wenn der Mediziner grünes Licht gibt, ist wieder an wohldosierten Sport zu denken.



In meinem Fall also nicht von Null auf Hundert, sondern von Null auf Zwanzig, dann Vierzig, Einundsechzig… . Risiken für ältere Herren wie mich gibt es genug: Bluthochdruck, kleine Entzündungen, andere vermeintlich unbedeutende Wehwehchen.

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