Warm werden mit der Kälte

Warm werden mit der Kälte

 2. September 2022

Energie sparen und draußen schwimmen?

Am Fakt des Energiesparens geht wohl kein Weg vorbei. Ist ja auch sinnvoll und (meiner Meinung nach) überfällig. Wenn wir mit Blick auf den Klimawandel die Erderwärmung und den CO2-Ausstoß reduzieren wollen, dann muss ein Stück Verzicht machbar sein. Was aber, wenn wir aus guten Gründen nicht auf den geliebten Sport verzichten wollen? Ich denke, es gibt zahlreiche Optionen, von denen hier nur einige genannt seien.

  • Die Temperaturen in den Bädern akzeptieren, Eintritt zahlen und dort in gewohnter Badeklamotte Bahnen ziehen.
  • Die Temperaturen in den Bädern akzeptieren, Eintritt zahlen und dort im Neopren schwimmen, sofern es die Hausordnungen erlauben. Eine Schwimmhalle voller Pinguine – ich freue mich schon jetzt auf die vielen Bilder… Belegfotos ausdrücklich erwünscht!!!

Nicht ohne Medizincheck

Bahnen ziehen im kühleren Nass? (pixabay)
  • In den sonnigen und warmen Süden zumindest für eine gewisse Zeit reisen und dort ins Wasser gehen? Zu weit darf das aber auch nicht entfernt sein, denn Flüge sind teuer, klimaschädlich und nicht jede/jeder Wasserfan kann sich ein Vierteljahr Auszeit nehmen, um ihrer/seiner Leidenschaft nachzugehen.
  • Den Eintritt für Hallenbäder nicht zahlen, dort nicht auflaufen, sondern auch im Winter in Badeseen oder Teichen schwimmen. Ich weiß: Klingt irgendwie bescheuert. Ist es aber gar nicht. Schon in den ersten beiden Jahren der Corona-Pandemie hat das Kaltwasser- und Eisschwimmen Wellen geschlagen. Der Zulauf zu dieser, zumindest in Deutschland, eher exotischen Leibesertüchtigung, war nicht ohne.
Vorbereitung ist fast alles

Klar: Es gibt jede Menge Argumente, die gegen so eine Vorgehensweise sprechen. Niemand möchte und sollte Rettungsdienste und Kliniken zusätzlich belasten. Deshalb ist der medizinisch-gesundheitliche Aspekt mehr als relevant. Eis- oder Kaltwasserschwimmen eignet sich nur für Menschen, die 100 Prozent gesund sind. Nachweislich. Durchgecheckt von Ärztinnen und Ärzten. Auf Herz und Nieren… und Kreislauf.

6 Kommentare für “Warm werden mit der Kälte

  1. Kaltwasserschwimmen ist auf jeden Fall die Option. Allerdings lässt sich das sehr gut mit weniger beheizten Hallenbädern kombinieren, wie ich letzten Winter festgestellt habe. Wer im Winter draußen schwimmt, der braucht bei 20°C im Hallenbad auch kein Neopren, sondern fühlt sich wohl.
    Regelmäßigßig (im Sinne von ausschließlich) kalt duschen hilft auch bei der Gewöhnung ans kalte Wasser und überhaupt kühlere Temperaturen.
    Ich gehöre zu den Menschen, die im ersten Corona-Winter weiter geschwommen sind und die üblichen Hallenbadtemperaturen (und auch die vieler beheizter Freibäder) seitdem zu warm findet.
    Viele Grüße und viel Spaß im kalten Wasser!

  2. Vielen Dank für den schönen Artikel zu einem Thema, welches sicherlich viele von uns umtreibt.
    Ich persönlich habe mich bereits für die Freiwasser-Variante entschieden.
    Beste Grüße, Max

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