Deutlich weniger religiös geht es an der nächsten Station zu. Auf nach Radstadt. Jene Gemeinde mit ihrem historischen Kern und einer nahezu komplett erhalten Mauer ringsherum.

Wer einmal um die rund 5.000 Einwohner zählende Stadt spazieren will, braucht etwa eine halbe Stunde. Auffällig dabei der Stadtgraben an einem der drei gut erhaltenen Türme. Früh morgens – es regnet – wage ich mich in den „Ententeich“ . Sehr erfrischend. Gefühlte zehn Grad. Publikum Fehlanzeige. Wer will schon bei so einem Wetter nach draußen? Und etwas viel Entengrütze schwimmt im Graben auch.
Entengrütze und Freibad
Würde man hier ein bisschen durchharken, wäre das ein idealer Ort für ein Volksschwimmen im Winter. Dann sind auch mehr Besucher in der Stadt. Radstadt gilt als Wintersportort. Gelegen zwischen Dachstein und Radstädter Tauern.


Ursprünglich will ich auf den Hausberg. Der Rossbrand (1.768m) hüllt sich zunächst in dichte regennasse Wolken. Also bleibt das Freibad. Ein gepflegtes Bad nur für mich. Als ich dort bin, reißt die Wolkendecke auf und die Sonne scheint. Für eine Gipfelwanderung leider zu spät. Was soll’s.

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