



Darunter Ringeltaube, Zaunkönig, Heckenbraunelle, Rotkehlchen, Amsel, Zilpzalp, Kohlmeise, Blaumeise, Kleiber, Krähen und Gimpel. Immer wieder höre ich einen hämmernden Buntspecht. Weiter oben segelt ein Eichelhäher von einer ausladenden Baumkrone zur anderen.
Ein Trampelpfad führt über das zugewucherte Gelände. Auf der kleinen Anhöhe stehen Fragmente eines Fundaments. Es handelt sich um die Reste eines Gebäudes, das der Hamburger Kaufmann und Politiker Carl Heinrich Willink 1850 errichten lässt.

Das Grundstück kauft er von Franz Matthias Mutzenbecher, einem Hamburger Kaufmann. Seinerzeit ist es bei vermögenden Hamburgern Mode, ein solches Landhaus zu besitzen.
Kohle, Kaffee & Kakao
Als begütert darf man Willink durchaus bezeichnen. 1807 auf Gut Hoffmannsthal im Dänischen Wohld bei Eckernförde geboren, macht er später eine Ausbildung zum Kaufmann.

Von 1832 bis 1845 lebt er auf der Karibikinsel St. Thomas. Das Eiland gehört damals zum dänischen Königreich.Dort ist er Teilhaber der Firma Schön, Willink & Co. . Ein Handels-unternehmen, dessen 20 Segelschiffe verschiedenste Waren von Europa nach Dänisch Westindien bringen. Kohle, Lebensmittel, Ziegelsteine. Retour ging es mit Kaffee, Fellen, Kakao, Früchten oder Tropenholz. (Nach allem, was ich in Erfahrung bringen konnte, hat die Firma nicht mit Sklaven gehandelt.)
Schreibe einen Kommentar