Er sitzt schon da, bevor wir überhaupt aufstehen. Der innere Schweinehund – treu, überzeugend und erstaunlich träge. Wie schafft er es, die Dinge auszureden, die uns guttun. Im Job, im Sport und anderswo…
Weiterlesen: So ein Schweinehund…Die Marathon-Saison hat begonnen. Im April finden überall zahlreiche Läufe über die legendären 42,195 Kilometer statt. Hamburg, Leipzig, London, Wien oder Freiburg. Was die meisten Teilnehmenden vereint: Sie haben ihren inneren Schweinehund längst verdrängt.

Jenes seltsame, typisch deutsche Wesen, das jede körperliche Anstrengung scheut wie der Teufel das Weihwasser. Der ausländische Mitbürger muss ihn zunächst erst einmal kennenlernen. In kaum einer anderen Sprache gibt es vergleichbare Ausdrücke.
Erstaunlich wirksam
Im Englischen existiert kein „inner pig-dog“, im Spanischen kein „perro-cerdo interior.“ Zumindest nutzen viele Sprachen keine tierischen Metaphern für die Umschreibung des schwachen Willens, der Trägheit oder Faulheit.
Im deutschsprachigen Raum haben wir ein Tier dafür erschaffen, das weder richtig bellen noch ordentlich grunzen kann – und trotzdem erstaunlich wirksam ist. Doch wie sieht er eigentlich aus, dieser Schweinehund?










