Sie hat hohe Berge bestiegen, ist einmal um ihr Heimatland gewandert und hat sich in einer männlich dominierten Welt behauptet. Gertrude Reinisch-Indrich ist ein Energiebündel. Gelegentlich auch ein stures. Mehr im neuen Podcast.
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Manchmal braucht es eine Zugfahrt, um einen Menschen wirklich kennenzulernen. So war es mit Gertrude Reinisch-Indrich und mir. Obwohl wir uns das erste Mal beim Mountainfilm Graz im November 2025 getroffen hatten. Schon dort kommen Gerti (so nennen sie fast alle) und ich ins Gespräch. Weil wir anschließend ein gutes Stück des Heimwegs gemeinsam im Zug verbringen, vertiefen wir unser Kennenlernen. Während der Intercity über die Gleise schaukelt, reden wir. Über Berge natürlich.
Neugier und Natur
Über Expeditionen, Frauen im Alpinismus, das Schreiben und Abenteuer. Und darüber, was einen Menschen antreibt, immer wieder aufzubrechen. „Eine Triebkraft ist die Neugierde und die Leidenschaft für die Berge und für die Natur“, sagt Gerti. Und formuliert einen Satz, der ziemlich viel über sie verrät: „Wenn ein schöner Tag ist, dann fällt es mir schwer, andere Arbeiten zu erledigen und nicht auf den Berg zu gehen.“









