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  • ABC – Was läuft im Schnee

    ABC – Was läuft im Schnee

    Moin aus dem Winterwunderland. Einladung zum Laufen, zu Übungen im Eis, manchmal im kalten Wasser. Der Winter bremst, erzieht und schärft – und zeigt, warum weniger Tempo oft mehr bringt.

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    Während viele gerade Socken, Kaffeetassen und Decken umarmen, schnappe ich mir die Lauf-schuhe und gehe hinaus – nicht auf die Loipe, nicht auf die Piste, sondern einfach raus in den Schnee. Joggen im Schnee-treiben, Übungen bei Eis und Schnee, manchmal auch ein Sprung ins eiskalte Wasser. Man könnte sagen: freiwillige Unbequemlichkeit. Raus aus der Komfortzone, rein in die Winterdisziplin mit Spaßfaktor.

    Was ist Schnee?

    Fangen wir vorne an. Schnee entsteht, wenn Wasserdampf in der Atmosphäre gefriert und sich zu winzigen Eiskristallen verbindet. Diese wachsen zu Schneeflocken heran und fallen – wenn Temperatur, Feuchtigkeit und Aufwinde zusammenpassen – zu Boden. Es braucht Kälte, Feuchtigkeit und ein bisschen meteorologisches Glück. Genau das hat das Tiefdruckgebiet Elli geliefert.

    Es hat feuchte Luft vom Atlantik angesaugt und auf kalte Luftmassen geschoben. In Norddeutschland, ohne schützende Gebirge, konnte sich der Schnee ungehindert ausbreiten.

    Und dann stehe ich draußen. Joggen im Schnee fühlt sich anders an als jeder Waldlauf ohne die weiße Pracht. Anders als jeder Jog auf Asphalt. Schnee erzieht. Tempo, Schrittfrequenz und Körperspannung werden automatisch angepasst. Aus dem vielleicht etwas ehrgeizigen Herbsttempo wird ein kontrollierter Winterrhythmus.

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  • Kunst statt künstlich

    Kunst statt künstlich

    Die Sieger stehen fest: Im Wettbewerb um den goldenen Schneebesen. Mehr als 50 Schnee-Skulpturen habt Ihr mir per Bild zugesendet. Richtig cool und DANKE. Hier die Top-Ten.

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    Im Dezember 2025 hatte ich Euch aufgerufen: Jetzt haben wir Januar 2026 und Eure Bilder machen mich froh. Dutzende Fotobelege von Schneefrauen, Schneemännern oder Schneewesen sind bei mir eingegangen. Mega und MERCI.

    Aus der Vielzahl der winterlichen Skulpturen drei zu prämieren, war keine leichte Aufgabe. Ihr seid alle Sieger! Denn Eure Fantasie und Kreativität hat die Jury komplett umgehauen. Darum zeige ich hier die interessantesten zehn Winterwonderland-Figuren.

    Neuschnee im Norden

    Vorab noch einige Gedanken. In den vergangenen Tagen hat selbst der weniger schneereiche Norden Deutschlands einen weißen Segen erfahren. Gut 20 Zentimeter Neuschnee animierten etliche Besucher dieser Seite, ihre Schneewesen zu kreieren. Ich selbst habe einige Spaziergänge unternommen und das Hamburger Winterwunderland genossen.

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  • Auf das Alte und Neue

    Auf das Alte und Neue

    Ich habe sie nicht gezählt – die vielen Gespräche im Jahr 2025. Es waren viele. Vor allem aber waren es Begegnungen mit interessanten Menschen. Mit Frauen und Männern, die ihr Leben leben. Voller Leidenschaft und Freude. Für mich eine Inspiration.

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    Ob DLRG-Präsidentin Ute Vogt, Alpinist und Fotograf Heinz Zak, die emsigen ehrenamtlichen Helfer:innen in der Bärenschützklamm oder der hörgeschädigte Box- und Personaltrainer Reiner Schulz. Sie alle habe ich getroffen und viel über sie, ihr Leben und ihre Arbeit erfahren.

    Freude und Antrieb zugleich. Denn auch 2026 geht es weiter mit dem Podcast von eventoplena.de über Berge, Wasser und Geschichten. Mit ein paar kleinen Neuerungen. Lasst euch überraschen. Danke an alle, die mich unterstützt haben und dies weiter tun. Es bleibt spannend. Vor allem aber DANKE auch an alle Hörerinnen und Hörer.

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  • Grazie Graz

    Grazie Graz

    Das Mountainfilm Graz ist das älteste Festival seiner Art in Österreich. Mitte November war ich zum ersten Mal dabei. Und beeindruckt. Nicht nur von der Vielzahl der Filme, sondern auch vom Themenspektrum und der Organisation.

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    Robert Schauer sitzt im Akkreditierungsbüro. Die ersten zwei Tage seines Berg- und Abenteuerfilmfestivals liegen schon hinter ihm. Der 72-jährige Grazer wirkt ein bisschen müde.

    „Gestern Abend ging es ziemlich lang“, lächelt er. Dann steht er auf, reibt sich kurz die Augen und begrüßt den Neuankömmling. „Ah, der Hamburger Podcaster ist eingetroffen. Herzlich willkommen.“ Robert Schauer – in Graz geboren, selbst ein herausragender Bergsteiger, Filmemacher und Gründer des Mountainfilm.

    Steile Entwicklung

    Dreimal stand er auf dem Mount Everest, insgesamt fünf Achttausender hat er bestiegen, darunter den Makalu und den Broad Peak. 1986 hat Schauer das Film-Festival ins Leben gerufen. Anfangs heißt es noch internationales Grazer Bergfilmfestival. Es gibt seinerzeit 64 Einreichungen aus elf Ländern. Nächstes Jahr feiert das Festival 40. Geburtstag. In diesen vier Jahrzehnten hat sich das Mountainfilm einen wohlklingenden Namen erarbeitet. „Das macht mich sehr froh“, sagt Schauer. „Zumal Finanzierung und Organisation sicher nicht leichter geworden sind.“

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