Ehre, wem Ehre gebührt

Darum geht es Bachler und der IPPG: Um das Miteinander von Jung und Alt, das Empathische, das Motivierende und Inspirierende. „Das ist ganz im Sinne von Paul-Preuss“, findet Alexander Huber. Das betont er mehrmals in einem kurzen Filmvortrag zu Preuss.

„Der Mann hat Generationen von Kletterinnen und Kletterern inspiriert. Nicht allein das Was stand bei ihm im Vordergrund, sondern das Wie.“ Das Können ist des Dürfens Maß eben. Dass Preuss bei einer seiner Touren im Oktober 1913 stirbt, mag für Kritiker der Beleg für ein leichtsinniges Spiel mit dem Feuer sein. In der Kletter-Community sehen das viele Akteur:innen etwas anders.

Dörte Pietron bringt es bei der Podiumsdiskussion zum Thema „Grenzen des Grenzganges“ auf den Punkt: „Ich klettere gefährliche Routen, damit ich durch die Erfahrungen als Mensch wachse. Ich tue das, obwohl der Tod allgegenwärtig ist. Nicht, weil ich diesen Nervenkitzel brauche.“

Das Leben ist kostbar

Später, als sich das gemütliche Beisammensein im neuen Veranstaltungs-Saal von Altaussee dem Ende nähert, steht „Babsi“ Zangerl auf. Eine junge Kletterin fragt sie: „Wie sieht es bei deinen Projekten mit der Angst vor dem Tod aus?“ Die Kletterin überlegt kurz und antwortet. „Ich bin mir des Risikos durchaus bewusst. Mein Leben ist kostbar. Ich habe ja noch einiges vor.“

Paul-Preuß-Gesellschaft – AusseerlandBabsi ZangerlSalzkammergut

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