Ursprung des Lebens

In diesem Jahr steht der internationale Tag des Wassers deshalb unter dem Motto: „Erhalt der Gletscher“. Gletscher spielen eine entscheidende Rolle im globalen Wasserkreislauf. Im Eis werden rund 70 Prozent des süßen Wassers der Erde gespeichert.

Kaum nennenswert sind dabei die Kapazitäten der Gletscher in Deutschland. Denn in der Bundesrepublik gibt es nur noch vier kleine Gebiete. Das größte, der Schneeferner, ist knapp 17 Hektar groß und liegt an der Zugspitze im Wetterstein-Gebirge. In Österreich existieren nach offiziellen Angaben immerhin noch mehr als 900 Gletscher. Aber auch sie schmelzen. In einem Tempo, das selbst Forscher überrascht.

Rückgang um 227 Meter

Erst kürzlich legte der Österreichische Alpenverein seinen Bericht für 2023/2024 vor. Das Resultat: Fast alle Gletscher schrumpfen, im Durchschnitt um 24 Meter. Besonders stark betroffen waren demnach die Gletscher in den Ötztaler Alpen. Hier zogen sich manche Eisflächen in der Länge um 100 bis 227 Meter zurück. Sie verloren auch deutlich an Volumen oder Masse.

Ein komplettes Verschwinden der meisten Gletscher scheint also nur eine Frage der Zeit zu sein, befürchten Klimaforscher und Naturschützer. Zugleich weisen sie stets daraufhin, dass es Klimaveränderungen schon immer auf der Erde gegeben hat. Auch größere Temperatur-Schwankungen seien völlig normal, die Geschwindigkeiten des Wandels aber außergewöhnlich hoch. Zumindest seit es entsprechende Aufzeichnungen gibt.

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