
Klettergurte anlegen, das Klettersteigset fachgerecht einbinden, Helm auf und Fingerhandschuhe an. Einweisung.
Wie das Einhängen mit den Karabinern funktioniert. Wenn man wechselt in einen neuen Abschnitt. Immer gesichert. Ein Verschluss nach dem anderen. Heißt: Ein Karabiner hängt stets im Drahtseil. Jetzt noch einmal Endkontrolle. Ob alles dort ist, wo es sein soll. Und ob es passt.


Los geht’s in den Steig Variante ISIDOR. Sie hat den Schwierigkeitsgrad C. Der ist für Anfänger schon eine Herausforderung, die sich gleich beim Einstieg erkennbar macht. Steil geht es in den Fels. Drahtseil, Tritte, Klammern – der „Isidor“-Einstieg zieht uns hinein in diese Mischung aus Anspannung und Vorfreude.
Kluge Entscheidung
Die Hände umklammern das Drahtseil, die Füße stemmen sich auf den Fels. Ein schwungvoller Impuls aus den Beinen – und schon bin ich in der Wand. „Immer zwei Punkte fixieren!“, rufe ich noch einmal nach unten. Zehn Augen schauen zu mir hoch. „Uih, uih, das sieht luftig aus“, flüstert Karin etwas unsicher. „Nur Mut, ihr seid immer gesichert, es kann kaum etwas passieren“, sage ich nochmal.

Stella, Vicky und Lykka folgen. Karin und Christof versuchen es und winken ab. Nicht ihr Tag, sie winken ab. „Das wird nichts“, entscheiden sich die beiden. „Wir sehen uns nachher auf der Grünstein-Hütte.“ Schade. Aber verständlich und nachvollziehbar.

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