
Wir erreichen das Werner-Wandl, ein steiler Abschnitt, der mich an damals erinnert, an jenen Moment:
„Wow das taugt mir. Weitgehend sicher kraxeln, auf Tuchfühlung mit dem Fels, nicht ganz frei, aber doch irgendwie ungebunden.“ Weiter oben wartet schon die wackelige Hängebrücke. Sie schwingt leicht im Wind, unter uns fällt der Hang steil ab. Die Mädels lachen. Ein Mix aus Nervosität und Neugier.


Von der Route her müssen wir die Hängekonstruktion nicht queren. Aber Lykka fragt: „Können wir da mal drüber?“. Ich überlege kurz: „Ja, geht, es ist kein Betrieb, wir sorgen für keinen Stau. Aber bitte schön eingehängt bleiben.“
Trinken hilft

Stella, Vicky und Lykka meistern die Brücke mit Bravour. Sie strahlen. „Das war echt mega.“ Nun geht es weiter hinauf. Dicht am Fels schlängeln wir uns von Haken zu Haken, zu Stift zu Stift, zu Stufe zu Stufe. Der Steig zieht sich nicht nur in die Höhe, sondern auch in die Länge. Ich schmatze, schnaufe, schwitze. Die Wasservorräte sind aufgebraucht. Ein Stück Brot will nicht so recht rutschen. Die drei jungen Damen, die zwischendrin auch eine klitzekleine Schwächephase zu haben schienen, sind jetzt obenauf.

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