Aus der Garage um den Globus

Kaum gegründet, gerät das Startup in schwere Turbulenzen. 2001 ist das Jahr von 9/11 in New York und Washington. Die Welt hält den Atem an, Fernreisen sind mehr als schwierig. „Das war eine Katastrophe“, sagt Geschäftsführer Thomas Kimmel.

Ein Jahr später stehen große Teile Dresdens unter Wasser. Auch das Büro in der Garage. Knapp Jahre später legt Corona die Branche lahm – „eine absolute Schocksituation“. Globale Krisen, lokale Katastrophen.

„Neugier macht süchtig“

DIAMIR muss immer wieder neu denken. Heute beschäftigt das Unternehmen mehr als 150 Mitarbeitende und erzielt einen Jahresumsatz von mehr als 80 Millionen Euro. Doch Zahlen allein erklären nicht, warum Menschen hier arbeiten. Produktmanager Stefan Hilger beschreibt Reisen als inneren Motor: „Reisen hat etwas mit Neugier zu tun … Und das immer weiter zu erkunden wird zur Sucht.“

Für Ehrlich ist es „Erlebnis und Bereicherung, ein Genuss, Naturräume dieses Planeten zu erleben“. Dalai Kyrgys, aufgewachsen in einer nomadischen Familie in der südsibirischen Republik Tuva, spricht vom „die Komfortzone verlassen, um das Leben besser kennenzulernen. Das bildet Empathie.“

Seiten: 1 2 3

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert